i-Read Erasmus Partnerschaftsprojekt

Von November 2019 bis Oktober 2021 arbeiteten 8 Organisationen aus 4 Ländern, Rumänien, Türkei, Spanien und Österreich, an einem Partnerschaftsprojekt für Erwachsenenbildung unter dem Titel “i-Read“ Lernable Reading Tool – Förderung grundlegender Lese- und Schreibfähigkeiten“.

Der Verein Frauen für Frauen Burgenland ist eine Partnerin in diesem von ERASMUS Plus geförderten Projekt.

In allen europäischen Ländern, so auch in Österreich, gibt es Frauen, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht oder kaum lesen und schreiben können. Viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Für diese Frauen ist der Alltag oft mit Scham besetzt, sie machen sich unsichtbar, weil sie sich zu wenig zutrauen. Sie meiden Elternabende, Behördenbesuche und Arztpraxen. Dennoch gelingt es ihnen auch, Strategien zu entwickeln, um ihr Leben zu meistern.

Um diese oft verborgenen Leidenswege zu verhindern, ist die literale Bildung von grundlegender Bedeutung. Es ermöglicht den Frauen, ein erfülltes Leben zu führen, eigenständig etwas Neues zu tun, selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Bildung wirkt zahlreichen Risikofaktoren, wie etwa psychischer und physischer Krankheit, Arbeitslosigkeit und Armut entgegen.

Das gemeinschaftliche Projekt i-Read beinhaltet:

  • die Entwicklung eines innovativen Handy-Tools
  • Handbuch für Mentor*innen
  • Einschulung der Mentor*innen und Expert*innen, die Frauen mit literalem Bildungsbedarf unterstützen, das Tool für sich zu nutzen.
"Alphabetisierung ist der Schlüssel zur Linderung menschlichen Elends, zur Entfaltung der Fähigkeiten eines jeden Menschen sowie zu einer Zukunft in Frieden und Hoffnung."
(Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär, 2003 bei der Eröffnung der Weltalphabetisierungsdekade in New York)